EU

Nach Angriffsdrohungen: EU beruft russischen Vertreter ein

Keystone-SDA
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Belgien,

Nach dem russischen Aufruf an ausländische Staatsbürger und Diplomaten, Kiew zu verlassen, hat die EU den derzeit ranghöchsten Vertreter Russlands bei der EU einberufen.

ARCHIV - EU-Fahnen wehen vor dem Gebäude der EU-Kommission. Foto: Michael Kappeler/dpa
ARCHIV - EU-Fahnen wehen vor dem Gebäude der EU-Kommission. Foto: Michael Kappeler/dpa - Keystone/dpa/Michael Kappeler

Die Aufforderung stelle «eine inakzeptable Eskalation» dar, schrieb eine Sprecherin der EU-Aussenbeauftragen Kaja Kallas auf der Plattform X. Die EU erhalte ihre diplomatische Präsenz und ihre Arbeit in Kiew aufrecht, bestätigte sie bei einer Pressekonferenz.

Nach dem massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt am Wochenende unter Einsatz der neuen Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik hatte Moskau am Montag mit einer neuen schweren Attacke gedroht. Das russische Aussenministerium rief ausländische Diplomaten dazu auf, Kiew schnellstmöglich zu verlassen.

Die Sprecherin des Auswärtigen Dienstes der EU sagte, das Vorgehen zeige erneut, dass Russland absolut nicht an Frieden interessiert sei und sämtliche Bemühungen um Friedensverhandlungen missachte. Die Angriffe seien leider tägliche Realität für die Ukraine, für Kiew und seine Bürgerinnen und Bürger.

Tatsächlich sei unter anderem auch die EU-Vertretung vor Ort getroffen worden. Die Sprecherin betonte, dass jegliche vorsätzlichen Angriffe auf Zivilisten und nichtmilitärische Ziele Kriegsverbrechen darstellten.

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Kommentare

User #4166 (nicht angemeldet)

Leider umgehen viele Unternehmen sämtliche EU-Sanktionen, und an der littauischen Grenze boomt der Schmuggel, kam grad die Tage im deutschen ÖRR.

User #6479 (nicht angemeldet)

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