WM 2026 – Deutsche berichten: Neuer kehrt ins DFB-Tor zurück
Für die WM 2026 soll es zur Kehrtwende kommen: Laut einem Bericht steht Neuer an der Endrunde im Tor des DFB. Auch Julian Nagelsmann hat sich geäussert.

Das Wichtigste in Kürze
- Manuel Neuer soll mit der deutschen Nationalmannschaft an die WM reisen.
- Laut Medienberichten steht der Bayern-Keeper an der Endrunde im Tor.
- Bundestrainer Julian Nagelsmann will den Bericht weder bestätigen noch dementieren.
Es ist die grosse Frage beim DFB vor der WM 2026 in Nordamerika: Wer steht im Tor?
Manuel Neuer ist nach der EM 2024 eigentlich aus dem Nationalteam zurückgetreten. Seit Wochen kursieren allerdings hartnäckige Gerüchte, dass er sein Comeback geben könnte.

Und siehe da: Nun ist die Rückkehr offenbar fix. «Sky» berichtet, dass Neuer bei der Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko im Tor stehen werde.
Einzig eine Verletzung könnte dem Plan jetzt noch einen Strich durch die Rechnung machen. Hintergrund: Manuel Neuer wurde am Samstag im Spiel gegen Köln angeschlagen ausgewechselt.
«Sky» schreibt: «Sofern die Auswechslung keine weitreichenden Folgen hat, wird Neuer in den Kader der DFB-Elf zurückkehren.»
Baumann rechnet mit Stammplatz
Zuletzt stand Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann beim DFB zwischen den Pfosten. Er war auch als Nummer eins für die WM vorgesehen. Bis jetzt. Denn: Als Ersatzgoalie wird Neuer wohl kaum an die WM 2026 reisen.

Baumann wird nach dem letzten Saisonspiel von Hoffenheim auf das Neuer-Wirrwarr angesprochen.
«Ich gehe sehr selbstbewusst in die Vorbereitung und dann in die WM. Nagelsmann hat mir das Vertrauen ausgesprochen. Punkt», stellt der Hoffenheim-Torhüter am Samstag klar.
Nagelsmann im Sportstudio: «62 Telefonate»
Am Samstagabend war Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) im «Sportstudio» zu Gast – und wurde von Moderator Jochen Breyer gleich zu Beginn mit der Torwart-Frage konfrontiert. Eine klare Antwort gab es nicht.
«Ich bin super überrascht, dass die Frage kommt. Ich werde das Gespräch immer zuerst mit dem Spieler führen, es wird immer zuerst der Spieler kontaktiert. Das hat noch nicht stattgefunden», so Nagelsmann.
Auf die Nachfrage, ob er weder Neuer noch Baumann kontaktiert habe, antwortete er knapp: «Alle Spieler noch nicht. Sie haben mich gefragt, ob ich alle Spieler anrufe, die in meiner Zeit eine tragende Rolle gespielt haben. Das werden dann rund 62 Telefonate sein.»

Auch als Breyer Baumanns Aussage aus der Sportschau einspielte, in der dieser sich weiter als Nummer eins sah, blieb Nagelsmann ausweichend: «Soll ich nochmal wiederholen, was ich gerade gesagt habe?»
Und weiter: «Ich bin bis zum heutigen Tag sehr fein mit der Kommunikation zu jedem einzelnen Spieler, das möchte ich auch bleiben. Deshalb gehen alle Infos zuerst an die Spieler, dann gehe ich an die 62 Telefonate. Dann werdet ihr es alle früh genug erfahren.»
Seitenhieb gegen «Sky»
Auf den Einwand des Moderators, dass Informationen «an anderen Stellen durchsickern» würden, reagierte der Bundestrainer mit einem klaren Seitenhieb gegen die Berichterstattung des Bezahlsenders.

«Es werden Informationen auf meinen Hut geworfen. Hinterher kann der Journalist sagen: ‹Oh sorry, war falsch.› Oder wenn es richtig ist: ‹Wow, ich habe es vor allen anderen gewusst.› Das ist das Leichte für einen Journalisten. Das Schwierige ist, jedes Detail zu kennen. So viel kann ich sagen: Das Detail kennen die nicht», so Nagelsmann.
Und mit Blick auf die «Sky»-Meldung: «Die haben es herausposaunt und gucken, was passiert.» Definitive Klarheit über die DFB-Nummer eins für die WM 2026 gibt es damit weiterhin nicht.
















