Matthias Borner (SVP) sagt «Ja» zur Nachhaltigkeits-Initiative

Matthias Borner
Matthias Borner

Olten,

Die Schweiz stimmt im Juni über die sogenannte Nachhaltigkeitsinitiative der SVP ab. Der Solothurner Kantonsrat Matthias Borner spricht sich für ein Ja aus.

Matthias Borner, Olten, Kantonsrat SVP
Matthias Borner, Olten, Kantonsrat SVP. - zVg

Die Züge sind voll. Die Mieten explodieren. Die Wartelisten beim Arzt werden länger. Und jeden Tag verschwinden fast acht Fussballfelder Natur und Kulturland unter Beton – unwiederbringlich.

Das ist der Alltag der Schweiz im Jahr 2026. Die Politik hat jahrelang weggeschaut. Am 14. Juni können wir das ändern.

Die Medien schreiben, der Bundesrat warnt, die Wirtschaftsverbände mahnen. Eine massive Kampagne mit fast neun Millionen Franken Budget versucht, die Bevölkerung vom Nein zur Nachhaltigkeitsinitiative zu überzeugen.

Doch kein Inserat der Welt kann verbergen, was jeder Bürger täglich erlebt. Der Pendler, der morgens keinen Sitzplatz mehr im Zug findet.

Nachhaltigkeitsinitiative
Die Nachhaltigkeits-Initiative der SVP will die Einwanderung begrenzen. - keystone

Die junge Familie, die sich nach jahrelanger Suche keine Wohnung in ihrer Heimatgemeinde leisten kann. Der Patient, der wochenlang auf einen Arzttermin wartet.

Die Lehrerin, die in einer Klasse mit dreissig Kindern aus zwanzig Nationen unterrichtet und dabei an ihre Grenzen stösst. Und jeden Tag verschwinden fast acht Fussballfelder Natur und Kulturland unter Beton und Asphalt — unwiederbringlich.

Das sind keine Statistiken. Das ist der Alltag der Schweiz im Jahr 2026. Seit Einführung der Personenfreizügigkeit ist unsere Bevölkerung um 1,7 Millionen Menschen gewachsen.

Im letzten Jahr allein wanderten über 180'000 Menschen ein. Die medial begleitete Millionenkampagne ändert nichts daran, dass die Züge voll sind, die Mieten explodieren und unsere Landschaft zusehends verbaut wird.

Unterstützt du die Nachhaltigkeits-Initiative der SVP?

Die Politik wusste es. Sie hat es jahrelang verwaltet, verschoben, verharmlost. Jetzt ist es Zeit, dass sie Verantwortung übernimmt — nicht für die Wirtschaftslobby, sondern für die Menschen, die hier leben, arbeiten und Steuern zahlen.

Es geht um den Schutz unserer Umwelt, unserer Infrastruktur und unserer Lebensqualität. Die Initiative gibt der Politik den Auftrag dazu. Nutzen wir am 14. Juni die Chance: Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative.

Zum Autor

Matthias Borner (1982*) ist Kantonsrat (Solothurn, SVP), Präsident der kantonalen Finanzkommission, Gemeinderat Olten, Vorstand IG Sport, Hilari-Zunft.

Kommentare

User #4933 (nicht angemeldet)

Die Zuwanderung bildet einen wichtigen Teil unseres Wohlstandes. Wir sind auf sie angewiesen, weil wir einen Arbeitskräftemangel haben, der sich durch den demografischen Wandel noch verstärken wird. Gerade in ruralen und abgelegenen Gebieten würden Angebote bei einer Deckelung wegfallen. Eine Politik von Ausgrenzung statt Menschlichkeit ist extrem gefährlich. Weil sie heute auf diese Bevölkerungsgruppe zielt, morgen auf eine nächste. Wen es dabei trifft, ist völlig willkürlich. Gerade die Schweiz als kleines Land ist auf eine regelbasierte Weltordnung angewiesen. Und wir tun gut daran diese Grundrechte einzuhalten. Heimat kann nie besessen oder begrenzt werden. Sie läuft immer wieder Gefahr, verloren und neu gefunden zu werden. Deshalb ist sie angewiesen auf das Fremdsein des Einheimischen. «Das Boot ist voll», hatten wir in der Geschichte schon einmal. Auch die Geburtenrate in der Schweiz ist auf einem bedenklich tiefen Niveau. Diese Initiative löst keine Probleme, sondern schafft einfach neue.

User #2412 (nicht angemeldet)

SVP, die neue Umweltpartei. Mal was Neues, Herr Borner!

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