Krieg

Iran-Krieg prägt IWF-Treffen in Washington

Keystone-SDA
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USA,

Sowohl der internationale Währungsfonds als auch die Weltbank betonen in ihren aktuellen Berichten die negativen Auswirkungen des Kriegs gegen den Iran auf die Entwicklung der Weltwirtschaft. Das Thema wird auch den Besuch von Bundespräsident Guy Parmelin und Finanzministerin Karin Keller-Sutter in Washington prägen.

Das Hauptquartier des IWF in Washington
Das Hauptquartier des IWF in Washington - AFP/Archiv

Dies insbesondere mit Blick auf die Auswirkungen des Kriegs auf die Energieversorgung und die Finanzstabilität. Weitere Themen am Treffen werden der Krieg in der Ukraine sowie die wachsenden Ungleichgewichte in der globalen Wirtschaftsentwicklung sein.

Die Schweizer Delegation wird sich mit gleichgesinnten Staaten im Rahmen der Gespräche für eine Deeskalation von Konflikten und verstärkte Bemühungen für Stabilität in den Märkten einsetzen.

Mit den beiden Bundesratsmitgliedern mitgereist ist auch Martin Schlegel, Präsident der Schweizer Nationalbank. Gemeinsam mit Bundesrätin Keller-Sutter nahm Schlegel am Donnerstag am Treffen der G20-Finanzministerinnen und -minister teil. Die Schweiz setze sich für verlässliche Rahmenbedingungen ein, die die wirtschaftliche Dynamik stärken, teilte das eidgenössische Finanzdepartement (EFD) auf der Plattform X dazu mit.

Als Wirtschaftsminister plant Parmelin neben den üblichen Sitzungen im Rahmen der Weltbank-Treffen verschiedene bilaterale Gespräche, so mit dem Präsidenten der Weltbank, Ajay Banga oder der Präsidentin der Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank, Zuo Jiyai.

Möglich ist kurzfristig auch ein Treffen mit Vertretern der US-Regierung, so etwa dem Handelsbeauftragten Jamieson Greer. Ein solches Treffen ist bis jetzt aber nicht bestätigt.

Die bilateralen Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen der Schweiz und den USA laufen laut dem Bundesrat weiter, auch wenn ein US-Gericht die Zoll-Forderungen von Präsident Trump vorerst blockiert hat.

Die USA haben Mitte März zudem Untersuchungen wegen Verletzung des Handelsgesetzes gegen die Schweiz und viele andere Staaten eröffnet. Die Amerikaner werfen den Staaten «unfaire oder diskriminierende Handelspraktiken» vor. Der Bundesrat weist diese Vorwürfe zurück und hat die nötigen Schritte beschlossen, die Sicht der Schweiz im Rahmen dieser Untersuchungen darzulegen.

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