Angela Merkel

Herbert Grönemeyer lehnte Einladung von Angela Merkel zweimal ab

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Deutschland,

Herbert Grönemeyer hat es nie gereizt, Angela Merkel zu treffen. In einem Interview verrät er, was er an der ehemaligen Kanzlerin nie verstanden hat.

herbert grönemeyer
Herbert Grönemeyer bringt sein neues Album «Das ist los» heraus. - imago/Future Image

Das Wichtigste in Kürze

  • Sänger Herbert Grönemeyer hat es nie gereizt, Angela Merkel zu treffen.
  • Das verrät der deutsche Musiker in einem neuen Interview mit «Stern».
  • Zweimal hat er die Einladung von der früheren Bundeskanzlerin ins Kanzleramt abgelehnt.

Sänger Herbert Grönemeyer (66) hat es nie gereizt, Angela Merkel (68) zu treffen, wie er in einem «Stern»-Interview verrät. Er erklärte, er sei zweimal von der früheren Bundeskanzlerin ins Kanzleramt eingeladen worden, «beide Male habe ich abgelehnt».

Merkel sei für ihn jemand, «den ich bis heute nicht verstanden habe», erklärte Grönemeyer. Er fügte hinzu, Merkel habe die Männer in der Politik durchschaut wie kaum eine andere. «Warum hat sie Putin so falsch eingeschätzt? Das war doch der Mann, dessen Sprache sie spricht und den sie fast am längsten während ihrer Kanzlerschaft kannte.»

Es sei ihm «ein Rätsel», so Grönemeyer weiter über die ehemalige Kanzlerin, «warum ihre Instinkte bei Putin so versagt haben. Selbst nach der Annexion der Krim hat sie weiter auf ihn gesetzt. Den Vertrag für das Pipelineprojekt Nord Stream 2 hat sie befürwortet».

Grönemeyer kritisiert auch Olaf Scholz

Zudem meint Herbert Grönemeyer, dessen neues Album «Das ist los» am 24. März erscheint, über Merkel im «Stern»: «In ihrer fehlenden Offenheit für Kritik wirkte sie auch fast autokratisch. Frau Merkel mochte Widerworte anscheinend nicht gern.»

Kritik übt der Künstler im «Stern» auch an Bundeskanzler Olaf Scholz (64), dessen Kommunikation er «insgesamt dramatisch schlecht» finde. Besser kommen bei Grönemeyer in dieser Hinsicht Robert Habeck (53), Annalena Baerbock (42) und Cem Özdemir (57) weg.

Der Musiker meint weiter: Generell werde «in der aktuellen Koalition versucht, so zu kommunizieren, dass man als Bürger zumindest versteht, worum es geht».

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