«Euphoria»: Sydney Sweeney verhinderte Kürzung von Sex-Szenen
Die freizügigen Auftritte von Sydney Sweeney in «Euphoria» Staffel 3 sorgen weltweit für Diskussionen – und waren offenbar gar dem Serienmacher selbst zu viel.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Serienmacher wollte Sydney Sweeneys freizügige Szenen in «Euphoria» 3 entschärfen.
- Die Schauspielerin lehnte jedoch ab und beschrieb die Szenen als rollenkonform.
- Levinson lobt Sweeney als «völlig furchtlose Schauspielerin» mit grosser Professionalität.
Die dritte und finale Staffel von «Euphoria» sorgt seit Wochen für Schlagzeilen. Vor allem wegen der expliziten OnlyFans-Szenen von Sydney Sweeney (28). Ihre Figur Cassie verdient ihren Lebensunterhalt als OnlyFans-Model. Dabei ist sie unter anderem als Baby verkleidet, trägt ein Hundehalsband und posiert mit einer Python.
Dass diese Szenen überhaupt so zu sehen sind, ist offenbar Sydney Sweeney selbst zu verdanken. Denn Serienmacher Sam Levinson (41) wollte die freizügigen Momente ursprünglich entschärfen – und stiess dabei auf entschiedenen Widerstand seiner Hauptdarstellerin. Als Levinson vorsichtig anfragte, ob man gewisse Szenen «umgehen» könnte, liess Sweeney ihn abblitzen.
Im Podcast «Popcast» der «New York Times» schilderte Levinson den Moment folgendermassen: «Ich sprach mit ihr und sagte: ‹Vielleicht gibt es Wege, bestimmte Dinge zu umgehen?› Sie schaute mich an und meinte: ‹Meinst du das ernst? Ich spiele eine OnlyFans-Modelfigur. Du willst das umgehen?› Und ich sagte: ‹Ja, okay, guter Punkt.›»
Letztendlich hätten sie umgesetzt, «was für die Figur am besten funktioniert».
«Völlig furchtlose Schauspielerin»
Levinson zeigt sich im Nachhinein voll des Lobes. Er bezeichnete Sydney Sweeney als «völlig furchtlose Schauspielerin», die jeden Tag «voll motiviert» am Set erschienen sei. «Ich arbeite unglaublich gern mit ihr, weil sie eine grosse Flexibilität in ihrer Performance hat», schwärmte er.

Alle Schauspieler hätten sich am Set «frei und sicher» gefühlt, betonte er. Und das sei die Grundvoraussetzung für gute Arbeit: «So bekommt man eine grossartige Performance. Das funktioniert nicht, wenn es irgendeine Spannung gibt, weil dadurch Emotionen blockiert werden.»
Sweeney – die mit Scooter Braun (44) liiert ist – reagierte auf die öffentliche Kritik auf ihre eigene Art: Sie postete mehrere Set-Fotos auf Instagram und schrieb lakonisch dazu: «Es nennt sich … Schauspielerei.»




















