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Feuerwehr kämpft weiter gegen Brand in Tschernobyl-Sperrzone

Keystone-SDA
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Ukraine,

Hunderte Feuerwehrleute kämpfen weiter gegen einen Waldbrand in der radioaktiv belasteten Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine an. Das nach ukrainischen Angaben durch zwei russische Drohnen am Donnerstag ausgelöste Feuer hat inzwischen mehr als 1.200 Hektar erfasst, wie die Behörden mitteilten. Insgesamt waren 374 Personen an den Löscharbeiten beteiligt.

Tschernobyl
Auf diesem Foto, das vom ukrainischen Rettungsdienst zur Verfügung gestellt wurde, löschen Feuerwehrleute am Freitag, dem 8. Mai 2026, einen Waldbrand in der Sperrzone rund um das Kernkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine. - keystone

«Die Lage ist vollständig unter Kontrolle», versicherte der Zivilschutz. Die Agentur Ukrinform berichtete unterdessen, dass von dem Brand keine radioaktive Gefahr ausgehe.

Am 26. April 1986 war in der damaligen Sowjetrepublik Ukraine ein Test im AKW Tschernobyl ausser Kontrolle geraten, und es trat der grösste anzunehmende Unfall (GAU) ein. Radioaktive Wolken breiteten sich abgeschwächt bis nach Nord- und Westeuropa aus.

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg.

Kommentare

User #6396 (nicht angemeldet)

Ja das verdünnt sich in der Atmosphäre. Da sich Radioaktivität im Laufe der Jahre verändert (Gammastrahler können nach einigen Jahren wieder zu Alphastrahlern werden) kann es aber dennoch sehr gefährlich sein. Ein Graus, die Feuerwehrleute ungeschützt arbeiten zu sehen... Nichts dazugelernt?

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