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FC Thun – Lustrinelli: «Mir fehlt das Fingerspitzengefühl»

Yannick Stay
Yannick Stay, Simon Binz

Thun,

Beim 1:3 in Basel kassiert der FC Thun zwei Platzverweise und vertagt erneut die Meisterfeier. Lustrinelli kritisiert nach der Partie vor allem den Schiri.

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Mauro Lustrinelli hat nach der Pleite gegen den FCB seine liebe Mühe mit der Gelb-Roten-Karte gegen Fabio Fehr. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Thun verliert in Basel 1:3 und vertagt die Meisterfeier zum zweiten Mal in Folge.
  • Trainer Lustrinelli kritisiert den Schiedsrichter: «Es fehlt das Fingerspitzengefühl.«
  • Zwei Platzverweise gegen Fabio Fehr und Christopher Ibayi entschieden die Partie.

Es war die Schlüsselszene des Spiels. In der 81. Minute sah Fabio Fehr nach einem zweiten Foul die Gelb-Rote Karte. Der FC Thun musste das Spiel in Basel zu zehnt zu Ende bringen. Anschliessend kassierten die Oberländer noch zwei späte Gegentore zum 1:3.

Trainer Mauro Lustrinelli nahm den Platzverweis zum Anlass, deutliche Kritik zu üben. «Es ist schade. Wir waren etwas naiv – aber mir fehlt zwischendurch etwas das Fingerspitzengefühl», sagte der Thun-Trainer im Anschluss an die Partie.

Was haltet ihr von Lustrinellis Schiri-Kritik nach dem 1:3 in Basel?

Der Seitenhieb des Trainers des FC Thun in Richtung Schiedsrichter und VAR: «Wenn ein Schiri mehr hinter dem Computer ist als auf dem Platz, dann sieht man nachher, was kommt.»

Zur Schlussphase, in der zusätzlich auch der bereits ausgewechselte Christopher Ibayi noch Rot sah, fügte Lustrinelli an: «Wir sind Menschen, wir haben Emotionen – und das passiert. Es war wirklich eine entscheidende Phase im Spiel – und das hat uns heute sicher nicht geholfen.»

Lustrinelli: «In viele falsche Entscheidungen gekommen»

Auch ohne den Schiedsrichter-Frust zeigte sich der Trainer des FC Thun mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht zufrieden. «Natürlich bin ich über das Resultat enttäuscht. Wir sind hierhergekommen, um ein gutes Spiel zu machen.»

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Mauro Lustrinelli zu den Roten Karten seiner Jungs: «Wir sind Menschen, wir haben Emotionen – und das passiert.» - Nau.ch

Die erste Halbzeit sei ausgeglichen gewesen, so Lustrinelli. Thun ging durch Valmir Matoshi (41.) in Führung, kassierte aber sofort den Ausgleich durch Metinho. Doch nach der Pause kippte das Spiel.

«In der zweiten Halbzeit wollten wir die Intensität erhöhen – und Basel hat das auch gemacht. Sie hatten mehr Spielanteile. Wir waren etwas hektischer mit dem Ball, sind in viele falsche Entscheidungen reingerutscht. Wir gaben uns selbst dadurch nicht die nötige Entlastung.»

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Mauro Lustrinelli ist mit der Leistung des FC Thuns in Basel nicht zufrieden. - Nau.ch

Trotz allem habe die Defensive lange gehalten. «Am Schluss waren sie aber nicht gefährlich – wir haben sehr gut verteidigt, als wir elf gegen elf waren. Und dann ist das Spiel anders gekommen.»

Lichtsteiner widerspricht dem Trainer des FC Thun

Anders sah die Sache Basel-Trainer Stephan Lichtsteiner. Für ihn war die Gelb-Rote Karte gegen Fehr klar gerechtfertigt. Und Ibayi hätte aus seiner Sicht «schon viel früher vom Platz gehen müssen, er war zum Teil völlig rücksichtslos.»

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Basel-Trainer Stephan Lichtsteiner widerspricht Mauro Lustrinelli und ist froh über die Platzverweise der Thun-Spieler. - Nau.ch

Er sei froh, «dass man unsere Spieler auch mal schützt». In den vergangenen Begegnungen mit Thun habe das Foulverhältnis stets klar zu Ungunsten der Basler gestanden.

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Basel-Trainer Stephan Lichtsteiner sieht den Sieg seines Teams gegen Leader Thun als verdient. - Nau.ch

So geht es weiter

Die nächste Meisterchance bietet sich Thun – sofern St. Gallen am Sonntag Sion nicht schlägt – am kommenden Wochenende. Die Berner Oberländer sind am nächsten Sonntag zu Gast bei Sion. Basel trifft am gleichen Tag auswärts auf YB.

Kommentare

User #5030 (nicht angemeldet)

Für den Schweizer Fussball ein Armutszeichen !

User #3505 (nicht angemeldet)

Darum musste gerber noch einen zusatzkredlt aufnemen. Jetz klar

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