Bayern München: So viele Millionen verdienen Kane, Musiala und Co.

Simon Huber
Simon Huber

Deutschland,

Bei Bayern München läuft es in allen Wettbewerben nach Mass. Trotzdem wächst hinter den Kulissen aufgrund der hohen Gehaltskosten der Druck.

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Mehrere Spieler verdienen bei Bayern München über 20 Millionen Franken im Jahr. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bayern München ist trotz sportlichem Erfolg finanziell unter Druck.
  • Mehrere Spieler verdienen trotzdem über 24 Millionen Franken.
  • Bei künftigen Vertragsverhandlungen soll darauf geachtet werden.

Nach dem Weiterkommen in der Champions League gegen Atalanta Bergamo können die Verantwortlichen des FC Bayern München sportlich durchatmen.

Doch hinter den Kulissen bleibt die Lage angespannt: Die hohen Gehaltskosten drücken weiterhin auf die Bilanz.

Gewinnt Bayern München die Champions League?

Zwar winken mit dem Einzug ins Viertelfinale über 11 Millionen Franken an Prämien. Intern reicht das jedoch nicht.

Laut Berichten gilt sogar das Halbfinale der Champions League als finanzielles Mindestziel. Dies, weil dort zusätzliche Einnahmen von mindestens 13,5 Millionen Franken warten.

Gehaltskosten bei Bayern München müssen sinken

Sportvorstand Max Eberl steht deshalb vor einer schwierigen Aufgabe: Die Gehaltskosten sollen sinken. Doch das gestaltet sich kompliziert, da viele Topspieler auf hohe Bezüge und ihre Position in der Hierarchie pochen.

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Jamal Musiala (links) und Harry Kane gehören bei Bayern München zu den Topverdienern. - keystone

Die Münchner haben ihre Stars in mehrere Gehaltsklassen eingeteilt. An der Spitze stehen Topverdiener Harry Kane und Jamal Musiala mit über 24 Millionen Franken jährlich.

Anschliessend folgen Dayot Upamecano, Joshua Kimmich, Manuel Neuer und Alphonso Davies. Sie sollen bis zu 19 Millionen Franken verdienen.

Diaz und Olise als günstigere Option

Gleich danach kommen Serge Gnabry, Leon Goretzka, Michael Olise und Luis Diaz. Ihr Lohn soll knapp darunter bei rund 17 Millionen Franken liegen.

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Leroy Sané (links) und Kingsley Coman spielen mittlerweile beide nicht mehr in München. - keystone

Der Klub versucht durch Transfers und Vertragsanpassungen Kosten zu reduzieren. So gelang es, mit Olise und Diaz Gehalt gegenüber den Vorgängern einzusparen. Kingsley Coman und Leroy Sané sollen zuvor je rund drei Millionen Franken mehr verdient haben.

Trotz einzelner Einsparungen bleibt der finanzielle Druck hoch. Erstmals seit Jahren könnten beim Rekordmeister sogar rote Zahlen drohen.

Kommentare

User #2055 (nicht angemeldet)

Naja ob das ein Verdienst ist, würde sagen die bekommen das einfach. Also was ein zum Beispiel Maurer tagtäglich leistet, das tun die nicht. Das ist ein Verdienst, wegen dem Handwerk wohnen die Sportler in Häusern. Nicht wegen dem Geld was Ihnen zugeschoben wird. Ich boykottiere schon seit Jahren Stadiongänge, 50chf und mehr für nen Sitzplatz. Danke nein, aber es steht jeden Tag ein dummer auf der das zahlt. Früher haben die Reichen den Armen beim Spiel zu geschaut und heute schauen die Armen den Reichen zu. Absolute Frechheit, bin da für Gehaltsobergrenzen egal Sport, Pharma, Chemie und anderen Konzernen

User #7734 (nicht angemeldet)

"Verdienen", dass ich nicht Lache🤣😱🤣

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