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Berner Kinderparlament lobt das SRF und tadelt die Stadt

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Das Stadtberner Kinderparlament hat anlässlich seiner Frühlingssession die diesjährigen Preise für besonders kinderfreundliches und -unfreundliches Verhalten verliehen. Das SRF erhielt eine Auszeichnung, während die Stadt Bern für ihre Ampeln getadelt wurde.

Das Berner Kinderparlament ist unzufrieden mit der städtischen Verkehrsdirektion. (Archivbild)
Das Berner Kinderparlament ist unzufrieden mit der städtischen Verkehrsdirektion. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Der «Olé-Preis» für kinderfreundliches Verhalten ging mit 79 von 170 Stimmen an das Schweizer Radio und Fernsehen, wie die Direktion für Bildung, Soziales und Sport in einer Mitteilung schrieb. Gelobt wurden insbesondere die Kindernachrichten. Von der zuständigen Arbeitsgruppe nominiert waren ausserdem die Kornhausbibliotheken und die städtischen Freibäder.

Der «Plämu-Preis» für kinderunfreundliches Verhalten wiederum ging an die Stadt Bern. 63 Kinder zeigten sich unzufrieden mit den Ampeln, weil die Grünphase für Autos länger sei als jene für die Fussgängerinnen und Fussgänger. Weitere Kritikpunkte der Kinder betrafen die zahlreichen Baustellen in der Stadt sowie die als zu schmal und gefährlich empfundenen Velowege.

Im Berner Kinderparlament sitzen Kinder zwischen 8 und 13 Jahren. Das Gremium trifft sich dreimal jährlich zur Session.

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