Polnische Polizei findet Militärdrohne an russischer Grenze

Keystone-SDA
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Polen,

Auf einem Feld nahe der Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad (Königsberg) haben die polnischen Behörden eine abgestürzte Drohne sichergestellt. Polizei und Militärpolizei hätten am Morgen den Hinweis erhalten, nahe der Stadt Bartoszyce sei ein unbekanntes Flugobjekt gefunden worden, teilte die Militärpolizei auf Facebook mit. «Erste Untersuchungen vor Ort deuten darauf hin, dass es sich wahrscheinlich um eine Militärdrohne handelt, die zu Überwachungszwecken eingesetzt wird, jedoch nicht kampffähig ist», hiess es in der Mitteilung. Die Militärpolizei habe Ermittlungen unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft eingeleitet.

ARCHIV - Ein Streifenwagen der polnischen Polizei steht auf einer Straße. Foto: Doris Heimann/dpa
ARCHIV - Ein Streifenwagen der polnischen Polizei steht auf einer Straße. Foto: Doris Heimann/dpa - Keystone/dpa/Doris Heimann

Nach Informationen des privaten Radiosenders RMF soll die Drohne eine Aufschrift mit kyrillischen Buchstaben getragen haben. Das könnte auf einen russischen oder auch ukrainischen Ursprung hindeuten. Nach von der Polizei zunächst ebenfalls noch nicht bestätigten Angaben soll die abgestürzte Drohne RMF zufolge mit mehreren Kameras ausgestattet sein.

Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender TVP Info nannte später als genauere Fundstelle die Ortschaft Osieka, die nur rund 20 Kilometer von der russischen Grenze entfernt liegt. Ein vom Sender befragter Verteidigungsexperte vermutete, dass es sich um eine ungewollt abgestürzte Aufklärungsdrohne handle, jedenfalls nicht um einen versuchten militärischen Angriff.

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