Hisbollah

Neue Angriffe von Israel und Hisbollah trotz Waffenruhe

Keystone-SDA
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Libanon,

Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah im Libanon greifen sich trotz der geltenden Waffenruhe weiter gegenseitig an. Bei den jüngsten Angriffen seien gestern im südlichen Libanon 7 Menschen getötet und 24 weitere verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut heute mit.

Über dem südlibanesischen Dorf Zawatar steigt nach einem israelischen Luftangriffs auf angebliche Hisbollah-Stellungen Rauch auf. Foto: Stringer/dpa
Über dem südlibanesischen Dorf Zawatar steigt nach einem israelischen Luftangriffs auf angebliche Hisbollah-Stellungen Rauch auf. Foto: Stringer/dpa - Keystone/dpa/Stringer

Die Hisbollah teilte mit, ihre Kämpfer hätten heute früh im Südlibanon unter anderem israelische Soldaten angegriffen. Dabei habe es mehrere Tote gegeben. Von der israelischen Armee wurde dies aber nicht bestätigt.

Nach israelischen Militärangaben wurden drei aus dem Libanon angreifende Drohnen abgefangen, bevor sie auf israelisches Gebiet vordringen konnten. Zuvor hatten im Norden Israels erneut Warnsirenen geheult.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies die Armee gestern Abend an, Ziele der Hisbollah «intensiv» anzugreifen. Die israelische Armee warnte Anwohner der südlichen Gebiete nahe der gemeinsamen Grenze erneut, «bis auf weiteres» nicht in ihre Häuser zurückzukehren.

Im Zuge des Iran-Kriegs kommt es wieder zu schweren Angriffen von Israels Armee im Libanon und zu Angriffen der Hisbollah auf das Nachbarland. Im Libanon wurden dabei nach offiziellen Angaben etwa 2.500 Menschen getötet und 7.700 verletzt, darunter viele Zivilisten. Eigentlich gilt derzeit eine Waffenruhe, die in zweieinhalb Wochen ausläuft. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, gegen die Feuerpause zu verstossen.

Kommentare

User #6540 (nicht angemeldet)

Und wie immer waren es die andren - nicht Israel. Mit diesen Land kann man keine Verträge machen, wird alles gebrochen.

User #6021 (nicht angemeldet)

Wegen Netanjahui will nicht das Waffenruhe und die Welt kennen schon.

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