Tunnelbohrmaschine nach Steinbruch im Gotthard wieder in Betrieb

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Uri,

Nach einer Pause wegen eines Gesteinsniederbruchs im Gotthard hat die Tunnelbohrmaschine «Paulina» am Montag den Betrieb wieder aufgenommen. Dem Bund zufolge schreitet der Bau des zweiten Strassentunnels auf beiden Seiten des Gotthards voran.

Die Tunnelbohrmaschine «Alessandra» hat schon fünfzig Prozent der Strecke gebohrt. (Archivbild)
Die Tunnelbohrmaschine «Alessandra» hat schon fünfzig Prozent der Strecke gebohrt. (Archivbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

So schreite auch der Ausbruch der Störzone Süd planmässig voran, teilte das Bundesamt für Strassen (Astra) mit: Rund 75 Prozent seien bereits erstellt, bis zum Ende der Störzone fehlten noch knapp hundert Meter.

Ebenso erfolgreich verlaufe der Durchschlag der «Alessandra» von Norden her. Ungefähr die Hälfte der Strecke konnte bis zum Tunnelmeter 4000 durchgebrochen werden, so das Astra. Derzeit werde die Tunnelbohrmaschine gewartet. In der Zeit werde die Zwischendecke des Vortunnels realisiert – ausserdem habe der Innenausbau auf den ersten Tunnelmetern begonnen.

Im April wurden zudem die dreijährigen Vorbereitungsarbeiten für die bevorstehende Sanierung der ersten Gotthard-Röhre ab 2030 aufgenommen. Dafür werden in einem ersten Schritt die asbesthaltigen Rinnen entfernt, wie das Astra weiter mitteilte.

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Kommentare

User #2155 (nicht angemeldet)

Nach dem Fehlentscheid, die Bohrmaschine bis zum Stillstand in der Störzone weiter zu betreiben, ist jetzt das ASTRA an selbstbeweihräuchern. Sind die Mehrkosten schon berechnet?

User #3968 (nicht angemeldet)

Gute Nachricht . Super

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