Viele Arten im Garten: Auszeichnung für ökologische Oasen

Gemeinde Köniz
Gemeinde Köniz

Köniz,

Die Gemeinde Köniz stärkt heimische Artenvielfalt auf privaten Flächen. Wer seinen Garten ökologisch pflegt, kann sich jetzt für die begehrte Plakette bewerben.

Frühling im Garten. (Symbolbild)
Frühling im Garten. (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Köniz berichtet, zeichnet sie mit dem Label BiodiversitätsGarten zeichnet Köniz naturnahe Privatgärten aus. Interessierte Gärtnerinnen können sich jetzt dafür anmelden. Naturgartenspezialisten besuchen auf Wunsch Gärten in der ganzen Gemeinde und geben wertvolle Tipps.

Die Artenvielfalt will gepflegt und gefördert werden. Auch darüber reden hilft und schafft neue Ansätze. Das Projekt BiodiversitätsGarten spricht Gartenbesitzer quer durch die Gemeinde an und will Interessierte miteinander in den Dialog bringen.

Fachlicher Austausch

Wer einen Garten besitzt oder mit pflegt, kann sich für das Label bewerben. Eine Teilnahme bedeutet, dass ab Juli ein Fachteam den Garten besucht und anhand eines Kriterienkatalogs bewertet. Teilnehmende können bei diesem Besuch Fragen stellen und erhalten fachliche Auskünfte und Anregungen.

Bis zum 15. Juni 2026 können Gartenfreunde ihren Garten online anmelden. Die Platzzahl ist beschränkt.

Sozialer Austausch

Erfüllt der Garten genügend Kriterien, erhalten die Teilnehmenden im Herbst die Biodiversitäts-Plakette, die sie am Garten anbringen können. In Zusammenarbeit mit der Stadt Bern werden sie in das Berner BiodiversitätsGarten-Netzwerk aufgenommen und können sich mit Gleichgesinnten austauschen. Auch an Netzwerkanlässe und Weiterbildungen werden die Teilnehmenden eingeladen.

Am 26. Mai 2026 findet im Schloss Köniz eine Infoveranstaltung statt. Die Gemeinde stellt das Projekt vor und Naturgärtner Daniel Mosimann vom Naturhof Enggist in Biglen gibt eine Einführung ins Thema Biodiversität.

Vielfalt im Privatgarten

Die Gemeinde möchte Artenvielfalt nebst gemeindeeigenen auch auf privaten Flächen fördern. Die Auszeichnung «BiodiversitätsGarten» will bereits Geleistetes anerkennen und zu mehr naturnaher Gartengestaltung im Privatraum anregen. Das Label hat die Stadt Bern lanciert und wird von weiteren Berner Gemeinden genutzt.

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