Küttigen

Küttigen AG: Raser mit 138 km/h auf der Staffeleggstrasse gemessen

Kantonspolizei Aargau
Kantonspolizei Aargau

Aarau,

Die Kantonspolizei führte über das Pfingstwochenende Geschwindigkeitskontrollen an den Passübergängen Staffelegg und Benken durch.

Raser
Ein Raser und Lärmverursacher wird von Polizisten angehalten. (Symbolbild) - keystone

Die Kantonspolizei Aargau setzte am Pfingstwochenende ihre Lasermessgeräte an den Passübergängen Staffelegg und Benken ein.

Auf der Staffeleggstrasse bei Küttigen galt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Am schnellsten unterwegs war ein 39-jähriger PW-Lenker, der mit 138 km/h gemessen wurde. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz ergab sich eine strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 54 km/h.

Ein 19-jähriger Automobilist passierte die Messstelle mit 132 km/h. Die strafbare Überschreitung betrug 48 km/h.

Ebenfalls angehalten wurde ein 50-jähriger Motorradlenker, der mit 120 km/h unterwegs war und die erlaubte Höchstgeschwindigkeit nach Abzug der Toleranz um 36 km/h überschritt.

Der 39-jährige sowie der 19-jährige PW-Lenker und der 50-jährige Motorradlenker mussten ihren Führerausweis beziehungsweise den Führerausweis auf Probe noch vor Ort abgeben.

Ein weiterer Motorradlenker im Alter von 56 Jahren wurde mit 119 km/h gemessen. Die strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung betrug 35 km/h.

Ein 38-jähriger PW-Lenker war mit 117 km/h unterwegs und damit nach Abzug der Toleranz 33 km/h zu schnell.

Mit 116 km/h wurden zudem ein 50-jähriger PW-Lenker sowie ein 53-jähriger Motorradlenker gemessen. Die strafbaren Geschwindigkeitsüberschreitungen beliefen sich auf jeweils 32 km/h.

Zwei weitere PW-Lenker im Alter von 29 und 33 Jahren fuhren mit 114 km/h durch die Kontrollstelle. Nach Abzug der Toleranz ergaben sich Geschwindigkeitsüberschreitungen von jeweils 30 km/h.

Weiteres Durchgreifen für die Verkehrssicherheit

Auf der Benkenstrasse wurden während der dortigen Kontrolle erfreulicherweise keine Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

Die beiden überwachten Streckenabschnitte stellen aufgrund ihres Verlaufs erhöhte Anforderungen an die Verkehrsteilnehmenden. Insbesondere bei schönem Wetter und an Wochenenden sind dort zahlreiche Fahrzeuge und Velofahrende unterwegs. Gleichzeitig queren auch Fussgänger die Fahrbahn oder bewegen sich entlang der Strasse.

Überhöhte Geschwindigkeiten bringen dabei nicht nur die fehlbaren Fahrzeuglenkenden selbst in Gefahr, sondern gefährden in erheblichem Masse auch andere Verkehrsteilnehmende. Die Kantonspolizei Aargau wird gegen verantwortungs- und rücksichtsloses Verhalten weiterhin konsequent vorgehen, um schwere Unfälle zu verhindern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

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Kommentare

User #1653 (nicht angemeldet)

Und wo sind die Kontrollen für alle bekloppten E-Fahrzeugfahrer mit 2 Rädern?

User #1184 (nicht angemeldet)

Am Pfingstwochenende haben wir das auch erlebt, als meine Frau und ich auf dem Julier-, Maloja- und Ofenpass unterwegs waren, dass die meisten PW- und Töfffahrer deutlich zu schnell unterwegs waren. Wir wurden sehr oft überholt, obwohl wir uns an das Tempolimit hielten und nicht zu langsam fuhren. Teilweise waren deren Überholmanöver sehr gefährlich. Auf dem Ofenpass verunfallte sogar ein Töffler schwer, was wenige Minuten vorher passierte. Mir unbegreiflich, weshalb man so heftig Gas geben muss und sich nicht an das Tempolimit halten kann. Wir fuhren mit unserem Sportwagen, der locker über 300 km/h schafft, halten uns aber immer an das jeweilige Tempolimit, weil uns unsere Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmenden wichtiger ist, als mal für einige Sekunden Schnellfahrspass zu haben.

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