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Lkw-Hersteller Daimler Truck plant neues Werk in Tschechien

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Deutschland,

Daimler Truck will mit einem Sparprogramm wettbewerbsfähiger werden. Dafür soll ein Teil der Lkw-Produktion nach Tschechien wandern.

Bei Daimler muss der ganze Konzern sparen - auch der Nutzfahrzeughersteller. (Archivbild)
Bei Daimler muss der ganze Konzern sparen - auch der Nutzfahrzeughersteller. (Archivbild) - KEYSTONE/DPA/BERND WEISSBROD

Die Geschäftseinheit Mercedes-Benz Trucks wolle ihr europäisches Produktionsnetzwerk zum Ende dieses Jahrzehnts mit einem Montagestandort in Cheb, im Westen Tschechiens und in Grenznähe zu Deutschland, erweitern. Das teilte der Konzern am Dienstag mit.

Ausgelegt sei der neue Standort auf eine Produktionskapazität von rund 25'000 Einheiten pro Jahr. Gut 1000 Arbeitsplätze sollen dort entstehen. Daimler Truck werde einen niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionenbetrag in den neuen Standort investieren.

Das Unternehmen wolle effizienter, resilienter und flexibler angesichts einer steigenden Komplexität durch zunehmende Variantenvielfalt bei den Fahrzeugen werden. Der Standort Wörth am Rhein bleibe Leit- und Volumenwerk im Produktionsverbund.

«Wir stossen hier ständig an Grenzen, auch räumlicher Natur», sagte Jürgen Distl, Leiter Operations bei Mercedes-Benz Trucks, der Deutschen Presse-Agentur. Ein Teil des Volumens werde an den neuen Standort gehen.

Wie viel genau, sagte Distl nicht. Das werde dazu führen, «dass wir in Wörth in einem normalen Jahr weniger Lkw bauen werden». Gleiches gelte für das Werk im türkischen Aksaray. Aber: «Der Löwenanteil wird immer noch aus Wörth kommen.»

Zur Einordnung: In Wörth ist dem Unternehmen zufolge eine Produktion von etwa 100'000 Fahrzeugen möglich. 2025 seien es rund 66'000 Fahrzeuge gewesen, 2023 rund 97'000. In Aksaray seien gut 30'000 Einheiten pro Jahr möglich.

Dass ein Teil der Produktion in ein Land mit Kostenvorteilen verlagert werden soll, war schon länger bekannt. Im vergangenen Jahr hatte Daimler Truck das Sparprogramm «Cost Down Europe» ausgerufen. Bis 2030 sollen die laufenden Kosten auf dem Heimatkontinent um mehr als eine Milliarde Euro sinken und in Deutschland ungefähr 5000 Stellen wegfallen.

Bei Daimler Truck war der Gewinn 2025 um 34 Prozent eingebrochen. Auch der Absatz ging zurück. Bereits 2024 waren das Konzernergebnis und der Absatz gesunken.

Kommentare

User #1717 (nicht angemeldet)

Ohne Diesel fährt kein LKW. Und E-LKW's sind weiterhin in der Minderheit.

User #6865 (nicht angemeldet)

Jaja : Rot-Grün gewählt, So - DUMM -bestellt & jahrelang geliefert bekommen... : Da müsst ihr euch nicht weiter wundern, dass ihr DAS nicht schafft; dass Die herbei-gewählte fahrlässige "Nix-mehr-arbeiten-Politik", der letzten Jahrzehnte, der End-Industrieallisierung Deutschlands, wieder "halbwegs in den Griff zu bekommen"... !

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