Lauber kritisiert Ermittlungen nach Brand von Crans-Montana

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Crans-Montana,

Der ehemalige Bundesanwalt Michael Lauber kritisiert die Führung des Strafverfahrens zur Brandkatastrophe von Crans-Montana VS. Fehler sieht Lauber unter anderem bei den fehlenden Obduktionen der Opfer sowie bei der nicht beantragten Untersuchungshaft der Barbetreiber.

Der ehemalige Bundesanwalt Michael Lauber 2019 in Bern. Im Sommer 2020 trat er von diesem Amt zurück. (Archivbild)
Der ehemalige Bundesanwalt Michael Lauber 2019 in Bern. Im Sommer 2020 trat er von diesem Amt zurück. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Seiner Ansicht nach hätte die Walliser Justiz die Barbetreiber Jessica und Jacques Moretti bereits zu Beginn der Ermittlungen wegen der Beweismittelsicherung verhaften müssen, sagte Lauber im Tagesgespräch des Radios SRF 1 vom Dienstag. Nur am Anfang eines Verfahrens könne man wirklich Beweise sichern.

Von den 41 Todesopfern des Brands wurden nur zwei obduziert. Auch dies kritisiert Lauber: «Ein Brand ist das Offensichtliche, woran die einzelnen Leute wirklich gestorben sind, weiss man nicht. Das weiss man nur durch eine Obduktion.»

Und diese könne man nur am Anfang machen – möglichst schnell, sonst gingen Spuren verloren. Er hätte, wenn er in dieser Situation gewesen wäre, alle Opfer vorbehaltlos obduziert, so Lauber.

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Kommentare

User #3878 (nicht angemeldet)

Herr Lauber sollte erst vor der eigenen Türe sauber machen(FIFA) und anderes mehr!!!

User #1505 (nicht angemeldet)

In der Schweiz wird generell schlecht gefahndet, sobald Behörden involviert sind. Siehe auch Covid-Profiteure und Funktionäre. Und nun auch noch bei Crans-Montana.

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