Neue Schwebfliegen-Art dank Hobbyforscher entdeckt

Keystone-SDA
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Bern,

Die Schwebfliegenart Monoceromyia ndidiae ist die «Neue Art des Jahres 2026» der Swiss Systematics Society. Ihre Entdeckungsgeschichte zeige, wie wichtig Bürgerwissenschaft sei, schrieb die Swiss Systematics Society.

Ein Hobbyforscher hat die neue Schwebfliegenart Monoceromyia ndidiae entdeckt.
Ein Hobbyforscher hat die neue Schwebfliegenart Monoceromyia ndidiae entdeckt. - Franklin Howley-Dumit Serulle

Die neu entdeckte Art gehört zur Familie der Schwebfliegen, von denen viele durch ihre gelb-orange Färbung Wespen nachahmen, wie die Swiss Systematics Society (SSS) am Dienstag mitteilte. Die Tarnung schütze sie vor Fressfeinden, obwohl diese Schwebfliegen völlig harmlos seien und nicht stechen könnten.

Die Entdeckung der neuen Art sei besonders gewesen und habe in der Dominikanischen Republik begonnen. Dort hätten Insekten-Interesssierte ihre Fotos auf der Online-Plattform iNaturalist geteilt. Eines dieser Bilder habe die Aufmerksamkeit eines Entomologen erregt, dem die ungewöhnliche Morphologie der abgebildeten Fliege aufgefallen sei. Er teilte das Bild mit anderen Fachleuten, wie die SSS schrieb. Niemand habe gewusst, um welche Art es sich handle.

Schliesslich sei es gelungen, auf einer Feldexpedition im Nationalpark Valle Nuevo, in einer Lichtfalle ein Exemplar zu fangen. Labor-Untersuchungen an der Universität Lausanne zeigten, dass es sich um eine bislang unbekannte Art handelte, so die SSS. Die Forschenden hätten sie nun wissenschaftlich beschrieben und auf den Namen Monoceromyia ndidiae getauft.

In der Schweiz sind rund 500 Schwebfliegen-Arten bekannt, wie es weiter hiess. Neben ihrem faszinierenden Aussehen seien sie auch äusserst nützliche Insekten, denn die Larven vieler Arten ernähren sich von Blattläusen. Die erwachsenen Tiere seien zudem wichtige Bestäuber. Zudem seien Schwebfliegen Biodiversitätsindikatoren, deren Vorkommen auf gesunde Ökosysteme hindeute.

Kommentare

User #5037 (nicht angemeldet)

Als Laie ent-deckt man da ja sicherlich keinen Unterschied…..muss man dies den als nicht Hobby-Forscher? Was bringt einem das? Wird sich deswegen die Welt sichtbar verändern……vielleicht durch wieder mehr Bäume🌲 in der natürlichen Natur die man bereits abgeholzt🪵 hat und die man selbst nicht mehr erleben wird bis die wieder so gross sind als vor dem massiven abholzen?🙄 Was bringt es einem persönlich individuell und nüchtern gesehen?🫤

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