Wie bitte? Touri-Gruppe verstreut Asche an Santorini-Hotspot

Vivian Balsiger
Vivian Balsiger

Griechenland,

Urnen-Eklat auf Santorini: Eine Gruppe verstreut mitten an einem Touri-Hotspot die Asche eines Verstorbenen – und singt dabei «Don’t Worry About A Thing».

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Eine Touristen-Gruppe verstreut auf der griechischen Insel Santorini die Asche eines Verstorbenen – mitten an einem Touri-Hotspot. - x/@PorscheX16

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Reisegruppe verstreut auf Santorini die Asche eines Verstorbenen aus einer Urne.
  • Dafür hat sich die Gruppe ausgerechnet einen Touristen-Hotspot ausgesucht.
  • In Griechenland ist das Verstreuen von Asche ohne entsprechende Bewilligung verboten.

Die Asche eines verstorbenen Menschen zu verstreuen – für viele ist das ein intimer, stiller Moment des Abschieds. Fern von Publikum und Öffentlichkeit.

Doch nicht alle wählen diesen Weg der Zurückgezogenheit. Eine Reisegruppe auf der griechischen Insel Santorini hat sich offenbar bewusst für eine deutlich unkonventionellere Form der letzten Verabschiedung entschieden.

Mitten im touristischen Trubel der griechischen Insel.

Santorini gilt als Inbegriff der Trauminsel: weisse Häuser, blaue Kuppeln, spektakuläre Sonnenuntergänge. Und jedes Jahr tausende Besucher, die sich durch die engen Gassen und Treppenwege drängen.

Doch genau dort hat sich nun eine Szene abgespielt, die für Empörung sorgt.

Dass sich Touristen nicht immer zu benehmen wissen, ist kein Geheimnis. Doch was sich eine mutmasslich britische Reisegruppe geleistet hat, sprengt den üblichen Rahmen erheblich.

Gruppe verstreut Asche auf Treppe

Ein Tiktok-Video zeigt die Gruppe, die scheinbar völlig unbeeindruckt durch eine der stark frequentierten Treppen der Insel spaziert.

Und dabei seelenruhig die Asche aus einer Urne entlang der Mauern verstreut. Dazu singt die Gruppe das Lied «Three Little Birds» von Bob Marley.

Als die Urne schliesslich leer ist, beklatscht die Gruppe das Spektakel.

Was hältst du von der Aktion der Reisegruppe in Santorini?

Warum die Gruppe diese Form des Abschieds gewählt hat, ist unklar. Ob es sich um einen bewusst inszenierten «letzten Wunsch» der verstorbenen Person handelte oder um eine spontane Entscheidung, bleibt offen.

In Griechenland verboten

Auch rechtlich ist der Vorfall heikel. In Griechenland ist das Verstreuen von Asche im öffentlichen Raum grundsätzlich nicht erlaubt oder nur unter strengen Auflagen möglich.

In der Regel braucht es dafür eine Genehmigung, oder es müssen speziell dafür vorgesehene Orte aufgesucht werden.

Gerade stark frequentierte touristische Plätze wie auf Santorini gehören definitiv nicht dazu.

Kommentare

User #5647 (nicht angemeldet)

Sehr primitive Menschen als Gäste in einem fremden Land und respektlos den Anwohnern gegenüber. Solchen kann auch zutrauen, wenn sie Bekannten zu Besuch sind, k die dort auch auf den Teppich.

User #2143 (nicht angemeldet)

Was zum Kuckuck Touri-Gruppe?

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