Litauen protestiert gegen Drohungen aus Moskau

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Litauen,

Litauen hat wegen indirekter Drohungen des Kreml gegen diplomatische Vertretungen in Kiew einen Vertreter der russischen Botschaft einbestellt und eine diplomatische Note überreicht.

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Die Flagge von Litauen. - pexels

Darin wurde eine von Russland ausgesprochene «Warnung» vor möglichen Vergeltungsschlägen für den Fall ukrainischer Angriffe am «Tag des Sieges» am 9. Mai scharf verurteilt.

Russlands anhaltende Aggression gegen die Ukraine sowie eine derartige Äusserung verstiessen eindeutig gegen die Charta der Vereinten Nationen und das Völkerrecht, hiess es in einer Mitteilung des litauischen Aussenministeriums. Sie sei als «direkte, zynische und beispiellose Drohung mit Gewalt gegen ausländische Botschaften und die Bevölkerung Kiews» zu werten.

Hintergrund der Auseinandersetzung sind die bevorstehenden Feiern in Russland zum Gedenken an den sowjetischen Sieg über Hitler-Deutschland. Präsident Wladimir Putin hatte hierfür eine zweitägige Waffenruhe im Krieg gegen die Ukraine angekündigt, die am 8. und 9. Mai gelte.

Für den Fall ukrainischer Angriffe zu den Siegesfeiern am 9. Mai drohte Russland mit Vergeltung im Zentrum von Kiew. Die Zivilbevölkerung und Mitarbeiter ausländischer diplomatischer Vertretungen sollten dann die Dreimillionenstadt rechtzeitig verlassen, wie es aus dem Verteidigungsministerium geheissen hatte.

Kommentare

User #2493 (nicht angemeldet)

Russland wäre gar nicht in der Lage mit Vladis Rumpftruppe noch irgendwen anzugreifen.

User #4105 (nicht angemeldet)

Kreml-Propagandisten ab nach Sibierien. Ihr habt hier nichts zu suchen.

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