Europol

Europol: Ermittler entdecken 45 verschleppte ukrainische Kinder

Keystone-SDA
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Niederlande,

Internationale Ermittler haben gemeinsam mit Europol 45 mutmasslich entführte ukrainische Kinder identifiziert und aufgespürt. Die Kinder seien vermutlich gewaltsam in die besetzten Gebiete der Ukraine, nach Russland oder Belarus verschleppt worden, teilte Europol in Den Haag mit.

ARCHIV - Europol ist die EU-Polizeibehörde mit Sitz in Den Haag. Foto: Jasper Jacobs/Belga/dpa
ARCHIV - Europol ist die EU-Polizeibehörde mit Sitz in Den Haag. Foto: Jasper Jacobs/Belga/dpa - sda - Keystone/belga/Jasper Jacobs

Die Informationen seien den ukrainischen Behörden übergeben worden. Zwei Tage lang hatten Sonderermittler aus 18 Ländern sich in Den Haag an der Suche beteiligt. An der Europol-Aktion war auch der Internationale Strafgerichtshof beteiligt. Die Ergebnisse können nach Informationen von Europol zum Aufenthaltsort der deportierten Kinder führen.

Die Experten hatten online in digitalen Quellen und mit Gesichtserkennung versucht, die Kinder zu finden. Grundlage sind etwa Kinderfotos der Eltern. Es seien unter anderem auch Transportrouten ermittelt worden sowie Militäreinheiten, die an der Deportation beteiligt waren. Es ist die dritte internationale digitale Suchaktion von Europol zu den verschleppten Kindern der Ukraine.

Seit Beginn des Krieges vor gut vier Jahren wurden nach Angaben von Europol schätzungsweise mehr als 19.500 Kinder aus den besetzten Gebieten nach Russland oder Belarus verschleppt. Einige seien von Russen adoptiert worden, andere würden in Umerziehungslagern oder psychiatrischen Kliniken festgehalten.

Der Internationale Strafgerichtshof leitete deshalb Ermittlungen ein und erliess internationale Haftbefehle gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin sowie die russische Beauftragte für Kinderrechte, Maria Lwowa-Belowa.

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Kommentare

User #4978 (nicht angemeldet)

Unterste Schublade was sich Putin hier geleistet hat. Er muss dafür bestraft werden!

User #1188 (nicht angemeldet)

Mutmasslich, Vermutlich....die Propaganda wird immer mieser.

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