Zustimmung auf Philippinen für Prozess gegen Duterte

Keystone-SDA
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Philippinen,

Die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs, den Weg für einen Prozess gegen den philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte freizumachen, ist in seiner Heimat mit Zustimmung, teils mit Genugtuung aufgenommen worden.

Duterte
Der frühere philippinische Präsident Rodrigo Duterte. - keystone

«Wir respektieren das Urteil des IStGH, das alle Anklagepunkte wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen den ehemaligen Präsidenten Duterte bestätigt», sagte Claire Castro, eine Sprecherin des Präsidentenpalasts.

Dem heute 81-Jährigen wird vorgeworfen, dass er im Kampf gegen die Drogenkriminalität in dem Inselstaat Dutzende Menschen ohne Prozess töten liess. Das Gericht in Den Haag teilte nun mit, die Richter hätten einstimmig alle Anklagen wegen Mordes und versuchten Mordes bestätigt. Die Beweislage reiche für die Eröffnung des Hauptverfahrens aus.

«In diesen Fällen muss Gerechtigkeit erreicht werden», sagte Präsidentensprecherin Castro weiter. Ritz Lee Santos III, der Direktor von Amnesty International Philippinen, erklärte: «Der IStGH handelt, weil die Behörden es nicht tun. Jahrelang konnten die Verantwortlichen für rechtswidrige Tötungen ungestraft agieren, aber diese Ära geht zu Ende.»

Der Ex-Präsident (2016-2022) war im März 2025 auf Grundlage eines Haftbefehls des Strafgerichtshofs in Manila festgenommen und in die Niederlande ausgeflogen worden. Er wies die Vorwürfe als haltlos zurück.

Kommentare

User #6549 (nicht angemeldet)

1) Die Auslieferung an Den Haag war politisch begruendet und erfolgte in sehr umstrittener Art und Weise, weil die Philippinen sehr wohl in der Lage gewesen waeren das juristisch aufzuarbeiten. Anstatt den Expraesidenten, wie es gemaess internationelem und nationalem Recht haette geschehen muessen wurde es von der Seite der Polizei mit Unterstuetzung des politischen Gegner unterlassen Duterte vor einer Ueberstellung einem Gericht vorzufuehren, um die Rechtmaessige Auslieferung zu pruefen. 2) Zum Zeitpunkt der Verhaftung lag noch gar kein Internationaler Haftbefehl vor. Interpol wurde lediglich mitgeteilt, dass dieser wohl ausgestellt werden solle. 3) Die Vorgehensweise der Marcos Verwandschaft und Parteifreunde so gewaehlt weil im Gegensatz zur Behauptung im Artikel DIE PHILIPPINEN mehrheitlich in keinster weise einverstanden sind mit dem Gerichtsverfahren. So kam es auch in den Philippinen als auch in der riesigen philippinischen Diaspora weltweit zu erheblichen Protesten und fuehrte zu einer friedlichen Belagerung des ICC. 4) Im Windschatten dessen versucht man jetzt auch die Viezepraesidentin und Tochter des Inhaftierten Sara Duterte mittels eines Impeachement Verfahrens aus dem Amt zu draengen und ihre Kandidatur zur Praesidentin zu verhindern. 5) Duterte geniesst nicht nur in der Philippinischen Bevoelkerung hohes Ansehen und Vertrauen sondern insgesamt in SuedOst Asien und darueber hinaus.

User #1374 (nicht angemeldet)

Man vergisst das die jetzige Regierung froh ist das Duterte nicht mehr im Land ist da er zum Gegner der jetzigen Regierung wurde, da der Duterte Clan und der Marcos Clan sich zerstritten haben

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