Ukraine Krieg: Visa und Mastercard setzen Geschäfte mit Russland aus

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USA,

Wegen dem Ukraine Krieg funktionieren russische Visa- und Mastercard-Karten im Ausland nicht mehr. Im Inland können sie aber noch verwendet werden.

Klarna
Bei Klarna werden 700 von insgesamt 7000 Mitarbeitenden entlassen. - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Visa und Mastercard stellen den Betrieb in Russland ein.
  • In Russland ausgestellte Karten sind im Inland noch wie vor anwendbar.
  • Für sanktionierte Banken werden keine Transaktionen mehr abgewickelt.

Wegen dem Ukraine-Krieg setzen die beiden weltgrössten Kreditkartenanbieter, Visa und Mastercard, Geschäfte mit Russland aus.

Visa werde mit Kunden und Partnern in Russland zusammenarbeiten, «um alle Visa-Transaktionen in den kommenden Tagen einzustellen». Dies teilte das Unternehmen am Samstag mit. Danach würden in Russland ausgestellte Karten nicht mehr im Ausland funktionieren. Kreditkarten, die von Finanzinstituten ausserhalb des Landes ausgestellt wurden, könnten in Russland nicht mehr eingesetzt werden.

Visa-Chef Al Kelly sagte laut der Mitteilung, man bedauere die Auswirkungen, die die Massnahme auf Mitarbeiter sowie Kunden, Partner, Händler und Karteninhaber in Russland haben werde. «Dieser Krieg und die Bedrohung des Friedens und der Stabilität erfordern, dass wir darauf im Einklang mit unseren Werten antworten.»

Ukraine-Krieg: In Russland ausgestellte Karten funktionieren dort weiter

Mastercard teilte mit, man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. «Mastercard ist seit mehr als 25 Jahren in Russland tätig.» Den fast 200 Mitarbeitern werde der Lohn weitergezahlt. Wenn es «angemessen und rechtlich zulässig» sei, wolle man den Betrieb wieder aufnehmen.

Visa und Mastercard hatten bereits zuvor keine Transaktionen mehr für russische Banken abgewickelt, die von internationalen Sanktionen wegen dem Ukraine-Krieg betroffen sind.

Ukraine Krieg
Ukraine Krieg: Vor Bancomaten in Russland bilden sich lange Schlangen. - Keystone

Das «Wall Street Journal» berichtete kürzlich, im Jahr 2020 seien von den in Russland ausgegebenen Debit- und Kreditkarten rund 74 Prozent der Zahlungsvorgänge im Land auf Visa- und Mastercard-Karten entfallen.

Von der russischen Zentralbank hiess es in einer Mitteilung, alle von russischen Banken ausgestellten Visa- und Mastercard-Karten funktionierten in Russland bis zu ihrem Ablaufdatum weiter. Ihre Verwendung werde im nationalen Zahlungskartensystem verarbeitet, die Sanktionen beträfen diese nicht. Inhaber derartiger Karten könnten weiter an Bankautomaten Geld im Land abheben und damit in Russland bezahlen.

Grenzüberschreitende Transaktionen seien nicht möglich, etwa Einkäufe in ausländischen Online-Shops oder die Verwendung der Karten im Ausland.

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