SpaceX

Überarbeitete Riesen-Rakete Starship absolviert Testflug

Keystone-SDA
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USA,

Der Test der überarbeiteten Starship-Rakete verlief grösstenteils nach Plan. Einige Triebwerke fielen aber aus.

HANDOUT - In diesem Bild aus einem von SpaceX zur Verfügung gestellten Video tritt die «Starship»-Rakete nach dem Start in Texas wieder in die Erdatmosphäre ein. Foto: Uncredited/Sp...
HANDOUT - In diesem Bild aus einem von SpaceX zur Verfügung gestellten Video tritt die «Starship»-Rakete nach dem Start in Texas wieder in die Erdatmosphäre ein. Foto: Uncredited/Sp... - Keystone/SpaceX/Uncredited

Eine komplett überarbeitete Version des grössten jemals gebauten Raketensystems hat einen zwölften Testflug weitgehend nach Plan absolviert – obwohl einige Triebwerke ausfielen.

Das von Tech-Milliardär Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX entwickelte Starship startete vom Weltraumbahnhof des Unternehmens im US-Bundesstaat Texas, flog eine Weile durch das Weltall und kam dann rund eine Stunde später wie geplant inmitten eines Feuerballs im Indischen Ozean auf.

Die untere Raketenstufe landete im Meer nahe dem Startplatz. Auch das Aussetzen von Satelliten wurde während des Flugs wieder simuliert. Weil an beiden Raketenstufen allerdings aus zunächst unbekannter Ursache Triebwerke ausfielen, konnte der Test nicht komplett wie geplant verlaufen. Erstmals kam bei diesem Testflug die «Version 3» des Starship zum Einsatz, eine nach Angaben des Unternehmens unter anderem im Hinblick auf Design und Leistungsfähigkeit komplett überarbeitete Version der Riesen-Rakete.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will mit dem Starship Astronauten zum Mond schicken, während SpaceX das Ziel verfolgt, damit eines Tages den Mars zu erreichen.

SpaceX will Raketen wiederverwenden

Das Raketensystem Starship ist höher als die Freiheitsstatue in New York. Es besteht aus zwei Teilen, die sich nach dem Start trennen: Dem etwa 70 Meter langen Booster Super Heavy und der – ebenfalls Starship genannten – oberen Stufe, die rund 50 Meter misst. Beide Teile sind so konzipiert, dass sie irgendwann nach der Rückkehr zur Erde wiederverwendet werden können.

Erstmals war das Raketensystem im April 2023 getestet worden – und damals nach wenigen Minuten komplett explodiert. Bei weiteren Tests erreichte die obere Stufe den Rand des Weltalls und landete auch schon kontrolliert im Indischen Ozean. Mehrere Testflüge waren allerdings auch bereits deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Musks Unternehmen SpaceX, das zuletzt Milliardenverluste schrieb, will in diesem Jahr an die Börse gehen. SpaceX will dabei Medienberichten zufolge eine Bewertung von rund zwei Billionen Dollar anstreben. Mit demnach erhofften Erlösen von bis zu 80 Milliarden Dollar wäre es der mit Abstand grösste Börsengang. Die Voraussetzung dafür dürfte sein, dass Anleger trotz laufender Verluste an Musks kühne Visionen glauben: Ihm schweben unter anderem eine Siedlung auf dem Mars, eine Stadt auf dem Mond und KI-Rechenzentren im All vor.

Kommentare

User #5186 (nicht angemeldet)

Wie hoch kam das Ding? Mit wie viel Zuladung? Wie teuer war das Projekt bisher? Die Antworten auf diese Fragen zeigen den Betrug, welcher dieses Projekt ist. Es kostet auch den US-Steuerzahler, da man Gelder statt an die NASA SpaceX gibt. Das Apollo-Programm schaffte in kürzerer Zeit, mit weniger Geld, einiges mehr.

User #6967 (nicht angemeldet)

Warum werden nur verzerrende Fidheyeobjektive verwendet? 🤣

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