China bestätigt Besuch von US-Präsident Trump ab Mittwoch

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Erstmals seit 2017 besucht ein US-Präsident wieder China. Donald Trump reist von Mittwoch bis Freitag auf Einladung von Xi Jinping in die Volksrepublik.

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Donald Trump und Xi Jinping trafen sich Ende Oktober am Rande des Apec-Gipfels in Südkorea. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Trump besucht China von Mittwoch bis Freitag auf Einladung von Staatschef Xi Jinping.
  • Es ist der erste Besuch eines US-Präsidenten in der Volksrepublik seit 2017.
  • Im Zentrum dürften der Handelskonflikt sowie Themen wie Nahost und Taiwan stehen.

Erstmals seit 2017 besucht ein US-Präsident wieder China: Das chinesische Aussenministerium bestätigte den anstehenden Aufenthalt von Donald Trump in der Volksrepublik nun auch offiziell. Der Republikaner komme von Mittwoch bis Freitag auf Einladung von Staats- und Parteichef Xi Jinping, hiess es weiter. Zuvor hatte bereits Trump selbst den Besuch angekündigt.

China bestätigte den Staatsbesuch, wie bei solchen Anlässen üblich, erst kurz vor Beginn. Trump wollte ursprünglich Ende März nach China fliegen, verschob die Reise jedoch kurzfristig wegen des Iran-Kriegs. Der Republikaner hatte Xi zuletzt Ende Oktober am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Südkorea getroffen.

Die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt stehen seit Trumps Amtsantritt im vergangenen Jahr in einem Handelskonflikt, der mit hohen Zöllen und Exportkontrollen den Warenverkehr massiv stört und die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft zieht.

Neben handelspolitischen Themen könnten sich die beiden Staatschefs nach Ansicht von Experten auch über die Lage im Nahen Osten unterhalten. Auf der Agenda könnte auch Washingtons Haltung zur Inselrepublik Taiwan stehen, die Peking zum Staatsgebiet Chinas zählt und an sich binden will.

Kommentare

User #1222 (nicht angemeldet)

Die Chinesen haben im Klatschende Parade entfangen, da hatte Dony aber freude---- Ich kann den typen nicht mehr ernst nehmen

edelweisz

Cowboy Trump reitet Mittwoch in Peking ein, seine Sporen klirren. Er knallt seine Bedingungen auf den chinesischen Tresen, wie einen Beutel Falschgeld. Kartenspieler Xi Jinping rührt keine Mine. Er weiss Trump braucht einen Deal für seine Wähler. Während Trump ständig «Trust me» vor sich hin redet, zählt Xi in Gedanken seine US-Staatsanleihen. Kaum hat Trump den Saloon verlassen, fliegt die Woche drauf, die Schwingtür mit einem Knall auf. Putin torkelt herein, den Blick auf die iranische Ecke gerichtet. Er stiftet Unruhe, nicht weil er muss, sondern weil er es kann. Während sich die 3 Grossen misstrauisch belauern, eskaliert vor dem Saloon der Streit mit Pferdedieb Benjamin. Putin hat die Flinte bereits entsichert, weil der Iran und andere Nachbarn von Benjamin beklaut werden. China hält aufmerksam den Finger am Abzug, notfalls bereit, seinen Partner Putin Feuerschutz zu geben. Trump reitet nach Hause und tischt jedem Geschichten auf, wie er allein gegen eine Horde Indianer kämpfte, eine Räuberbande stellte und nebenbei den Westen mit der Eisenbahn erschloss – doch niemand glaubt ihm auch nur ein Wort.

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